Im letzten Jahr haben Sepp Bader und Deutschmann Wolfgang an der Europameisterschaft mit Oldtimermotorrädern bei den Bergrennen der FIM teilgenommen und konnten beide in Ihrer Klasse den Sieg über die Meisterschaft erringen.
Hier ein paar Informationen zum Ablauf der Meisterschaft:
Das Rennen ist nicht auf Gleichmäßigkeit ausgerichtet, wie bei so vielen anderen Oldtimerveranstaltungen. Hier zählt wirklich nur die schnellste Zeit. Es werden zwei Trainingsläufe gefahren um sich die Strecke einzuprägen. Danach hat man nur noch zwei Zeitläufe, bei denen die schnellere Zeit für die Wertung genommen wird.
Diese Meisterschaft besteht aus fünf Läufen in Deutschland, Österreich und Italien. Lückendorf in Deutschland, Landshaag und Julbach in Österreich, Spoleto und Volterra in Italien.
Sich in diesem international besetzten Feld zu behaupten ist eine Herausforderung an Mann und Maschine, da in dieser Meisterschaft nur alte Motorräder ohne Elektronik und technischen Fahrhilfen zugelassen sind. Ebenso tummelt sich in diesem Feld viele ehemalige Rennfahrer aus ganz Europa. Die italienischen Fahrer sind sehr stark, da in diesem Land der Motorradsport einen besonderen Stellenwert hat.
Es ist besonders bemerkenswert, dass der über 70 Jahre alte Deutschmann Wolfgang mit seiner BMW 1000 ccm (Großklasse) diesen Titel erringen konnte.
Dieser Erfolg schmälert keineswegs die Leistung von Sepp Bader in der Klasse 25 GP, denn hier konkurrieren Motorräder mit deutlich stärkerem Leistungsvermögen als dem seiner 250er Suzuki.
Die Siegerehrung aller Sieger und Teilnehmer der Vintage Berg EM fand am 17.01.2026 in Kirchweihdach statt. Die Feierlichkeiten wurden von der Familie Gierlinger organisiert und ausgerichtet. Alle Teilnehmer von nah und fern (Teilnehmer südlich von Rom) nahmen an der gelungenen und würdigen Feier teil. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen DANK an die Veranstalter der Siegerehrung.